Mailing-Liste funktioniert

Leider gibt es seit dem 22.04. Probleme mit der Mailing-Liste. Bereits am zweiten Tag der Anmeldung war die Grenze von 30 Mail-Einträgen der kostenfreien Version überschritten.

Ich musste daher eine Lizenz für den Mailing-Dienst kaufen. Aber die lizensierte Version hat die Einstellung offensichtlich nicht korrekt übernommen. Das hatte ich gar nicht mitbekommen, da die Anmeldefunktion korrekt arbeitete. Bereits am Montag (29.04.) hatte mir Gabriele Thiem von dem Problem berichtet.

Leider kam ich erst am 1.05. dazu mir des Problems anzusehen. Gerade ging nun die erste Rundmail an alle raus. Es sieht so aus, als wäre die Formatierung noch irgendwie eingeschränkt. Bei mir sieht alles gut aus, bei Brigitte und Martin, die mich bei der Inbetriebnahme unterstützt haben, sind einfach alle Worte hintereinander gefügt.

Sitzung des Verkehrsausschuss

In der Sitzung vom 29.04.2019 wurde beschlossen, dass die Stadt Ebermannstadt ein Budget von 3000,00 € für die erste Ausbaustufe eines öffentlichen WLAN-Netzes zur Verfügung stellt.

So wie in dem von mir (Jürgen Krause) vorgestellten Konzept beschrieben ist im nächsten Schritt ein Vereinsgründung notwendig.

Hierzu werden wir in den nächsten Tagen eine Satzung erarbeiten. Daher folgender Aufruf: Wer Satzungsabschnitte von anderen Vereinen kennt, die gut funktionieren und sinnvoll sind, bitte diese per mail an den Verteiler senden: mail-list@ebs-net.net senden.

Der Vortrag „öffentliches WLAN in Ebermannstadt“ den ich vor dem Ausschuss halten durfte, habe ich hier noch mal abgelegt.


Arbeitsweise des WLAN-Vereins

Der WLAN-Verein wird von der Stadtverwaltung mit der Errichtung eines WLAN-Netzes in einem bestimmten Bereich von Ebermannstadt beauftragt.

Aufgaben bei der Planung eines Projekts:

  • Technisches Konzept
  • Ermittlung der Arbeitspakete für die Installation
  • Suche nach Firmen und Privatpersonen, die die Zugangspunkte installieren
  • Vorgespräche mit den Hauseigentümern
  • Erstellung einer Kostenabschätzung

Auf Basis der Kostenabschätzung kann der Verkehrsausschuss die Maßnahme beauftragen.

Aufgaben bei der Umsetzung eines Projekts:

  • Zeitplanung
  • Kontrolle der Auftragnehmer
  • Abnahme der Installation mit der Stadtverwaltung

Ebermannstadt ist eine Schulstadt. Daher ist eine Zusammenarbeit mit den Schulen wünschenswert. Über das Zentrenmanagement wurde der Kontakt zur Volksschule hergestellt.

Mögliche Kooperationsfelder mit den Schulen:

  • Bereitstellung von Unterrichtsmaterial
  • Schulung der Schüler für den First-Level-Support (einfache Fehler identifizieren und beseitigen)
  • Eskalation größerer Störungen an die zuständigen technischen Betreuer

Die Mitarbeit der Schüler ist hier äußerst wichtig. Beim Betrieb eines WLAN-Netzes sind nach und nach Störungen zu erwarten. Wenn diese nicht beseitigt werden, fällt die WLAN-Versorgung immer weiter aus. Dies kann nur beseitigt werden, wenn die Funktion durch möglichst viele Nutzer überprüft wird. Und das Netz immer auf dem aktuellen technischen Stand gehalten wird.

Ziele des WLAN-Vereins

In den vergangenen 10 Jahren hat die Politik die Notwendigkeit der Verbesserung unserer digitalen Infrastruktur immer weiter verinnerlicht. Leider werden erst seit wenigen Monaten auch private Initiativen verstärkt gefördert.
Die Bundesregierung hat im Januar den Gesetzesvorschlag des Bundesrats zur Anerkennung der Gemeinnützigkeit von WLAN-Vereinen (im speziellen von Freifunkvereinen) übernommen. Dieses Gesetz wird voraussichtlich im Sommer spätestens im Herbst rechtskräftig.

Da die Stadt im Bereich WLAN selbst aktiv wird, kann eine ehrenamtliche Begleitung der Planung und Umsetzung folgende Vorteile bringen:

  • Kostenoptimierung

@bayernWLAN: Die Installation des @bayernWLAN wird durch den Bayerischen Staat mit bis zu 2500,00 € an bis zu zwei Standorten (Gesamtförderung bis 5000,00 € pro Gemeinde) gefördert. Für den laufenden Betrieb fallen monatliche Kosten an. In der Regel sind dies 30 bis 100 €. In Schwandorf wurden z.B. zwei @bayernWLAN-Hotspots errichtet. Die monatlichen Kosten belaufen sich auf 200,00 €

@ebsWLAN: Ziel ist es einen Mix aus Freifunk und öffentlichem WLAN zu schaffen. Aktuell sind die geplanten Betriebskosten der 5 WLAN-Hotspots bei 50,00 € monatlich. Die Installationskosten für die 5 WLAN-Hotspots werden bei ca. 3000,00 € liegen.

  • Zusatz Funktion (@ebsWLAN+)

@bayernWLAN: bei jeder Nutzung muss der Anwender erneut die Kenntnisnahme der Nutzungsbedingungen bestätigen. So ist es z.B. nicht möglich dass man sich in ein Caffee setzt und das Smartphone selbständig WhatsApp über das bayernWLAN empfangen kann.

@ebsWLAN: da @ebsWLAN ein funktionaler Zwilling des @bayernWLAN ist, funktioniert auch hier WhatsApp nur nach vorheriger „Anmeldung“. Die Stadtverwaltung hat aber zugestimmt, dass neben @ebsWLAN von jedem Zugangspunkt auch @ebsWLAN+ abgestrahlt wird. Dieser Dienst steht nach einmaliger Zustimmung zu den Nutzungsregeln dauerhaft bereit. Damit ist die Nutzung von WhatsApp, E-Mail und anderen Apps viel komfortabler nutzbar.

  • Kontrolle der WLAN-Nutzung

WLAN Hotspots können nicht nur ein Segen, sonder auch ein Fluch sein. In verschiedenen Städten hat sich gezeigt, dass sich die WLAN-Abdeckung in der realen Welt direkt als Intensität der Verschmutzung abbildet. Sollten sich in Ebermannstadt solche Missstände entwickeln, muss diesem Fehlverhalten nachgegangen werden. Falls die direkte Ansprache keinen Erfolg hat, könnte die Nutzungszeit generell oder für bestimmte Endgeräte eingeschränkt beziehungsweise auch wieder erweitert werden.

  • Auswahl der WLAN-Standorte

@bayernWLAN wird von Vodafone als Dienstleistung bereit gestellt. Die Verträge zwischen dem Eigentümer, der sein Haus für die Installation der
Technik zur Verfügung stellt und Vodafone müssen von der Stadtverwaltung vorbereitet werden. Bei der Errichtung der WLAN-Hotspots auf ehrenamtlicher Basis sind die Hauseigentümer direkte Projektpartner. Es ist zu hoffen, dass hier durch möglichst viele persönliche Kontakte die Hausbesitzer dieses Projekt unterstützen.

Ausbauziel bis 2020

Ziel des WLAN-Ausbaus bis Frühjahr 2020

Für verschiedene Standorte liegen bereits mündliche Zusagen bezüglich der Unterstützung durch Hauseigentümer vor. Es erscheint daher realistisch bis zum nächsten Jahr die oben eingetragenen WLAN-Hostspots zu realisieren. Wir sind aber ständig auf der Suche nach Helfern, die uns den weiteren Aufbau dieses Netzes ermöglichen. WLAN ist aber nicht nur im Zentrum interessant. Auch in den Wohngebieten und natürlich auch in den Ortsteilen ist öffentliches WLAN eine wichtige Infrastruktur. Seit vielen Jahren existiert durch Privatinitiative eine WLAN Insel in Niedermirsberg. Aber auch in Rüssenbach und Gasseldorf gibt es öffentliches freies WLAN!

Helfen sie uns mit Anregungen und durch die Bereitstellung von Datenzugängen diese Infrastruktur weiter auszubauen.

Offene Arbeiten Marktplatz Ausbaustufe 2

Damit das WLAN-Netz wie geplant hergestellt werden kann, müssen noch folgende Arbeiten durch geführt werden:

  • Genehmigung von Jörg Dettmer zur Installation einer Antennenanlage und eines Schaltschranks zur Aufnahme der Technik im Dachboden des Gebäudes Kirchplatz 2.
  • Erteilung des Zugangsrechts zum Schaltschrank im Gebäude Kirchplatz 2.
  • Genehmigung des Hauseigentümers Kirchplatz 1 zur Errichtung einer Antenne und Festlegung einer Kostenpauschale für die Nutzung des Stroms.

Offene Arbeiten Marktplatz Ausbaustufe 1

Damit das WLAN-Netz wie geplant hergestellt werden kann, müssen noch folgende Arbeiten durch geführt werden:

  • Genehmigung des Hauseigentümers (Büro des Zentrenmanagement) Am Marktplatz 18 zur Installation einer Antennenanlage und eines Schaltschranks zur Aufnahme der Technik, an der Außenwand des Gebäudes (im Raum zwischen den Gebäuden Am Marktplatz 18 und Am Marktplatz 20)
  • Erteilung des Zugangsrechts zum Schaltschrank
  • Optionale Mitnutzung des DSL-Anschlusses durch das Zentrenmanagement. Durch die Mitnutzung können die effektiven Kosten für das WLAN-Netz wesentlich reduziert werden.
  • Genehmigung von Franziska Schatz zur Errichtung einer Antenne und Festlegung einer Kostenpauschale für die Nutzung des Stroms.
  • Genehmigung des Hauseigentümers Hauptstraße 32 zur Errichtung einer Antenne und Festlegung einer Kostenpauschale für die Nutzung des Stroms.

Aktuelle Planung

Ausbaustufen 1 und 2 sind in konkreter Planung; Ausbaustufe 3 konzeptuell

In der Ausbaustufe 1 wird WLAN auf dem gesamten Bereich des Marktplatzes und einem Teil der Hauptstraße bereit gestellt. Für diesen Bereich steht eine Bandbreite (=Internetgeschwindigkeit) von 50 MBit zur Verfügung. Der WLAN-Zugangsrouter am Standort Zentrenmanagement kann 300 – 500 Endgeräte bedienen. Der Zugangspunkt am Gasthof zur Post ca. 100 und der Zugangspunkt bei der Pizzeria La Piccola noch einmal ca 50 Endgeräte.

Die Ausbaustufe 2 stellt WLAN-Abdeckung für die Straßen Kirchplatz und dem unteren Teil der Hauptstraße zur Verfügung. Die Betriebskosten dieses Bereichs werden vollständig von der Firma Dots2Impress (Inhaber Jörg Detmer) übernommen. Durch die finanzielle Unterstützung des Projekts, ist es möglich die Arbeiten an den Ausbaustufen 1 und 2 parallel durch zu führen.

Die geplanten Abstände zwischen den Zugangspunkten betragen 60-80 m; die Reichweite der Zugangspunkte ist jeweils 100-150 m. Der Bereich des Innenstadtkerns wird damit zu nahezu 100% abgedeckt. Bisher nicht abgedeckt bleibt der Bereich der Hauptstraße vom Marktplatz bis zum Oberen Tor. Hier kann man sich einen WLAN Zugang am neuen Rewe-Markt vorstellen. Dieser könnte den Großteil dieses Straßenteils ausleuchten. Der Abschnitt 3 wird nach dem initialen Aufbau des WLAN-Netzes 1 und 2 aufgebaut.